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Was ist Glutenunverträglichkeit?

Zöliakie bzw. Glutenunverträglichkeit ist eine chronische Erkrankung des Dünndarms. Essen Betroffene weiterhin glutenhaltige Nahrung, führt dies langfristig zur Veränderung & Schädigung der Darmschleimhaut. Die Aufnahme von Gluten – selbst in geringsten Mengen – führt nämlich zu einer chronischen Entzündung und Rückbildung der Dünndarmzotten. Betroffene müssen sich daher lebenslang glutenfrei ernähren.

Arten der Glutenunverträglichkeit bzw. Zöliakie

Im Kindesalter tritt häufig die Weizenallergie auf. Im Kindesalter steht Weizen auf der Liste der Hauptallergieauslöser, allerdings klingt die Weizenallergie bis zum Teenageralter oft wieder ab. In Europa leiden etwa 0,3% aller Kinder unter 5 Jahren an einer Weizenallergie. 
Bei ihrer Ernährung achten Weizenallergiker auf das Siegel „glutenfrei“. Sobald in den Produkten allerdings glutenfreie Weizenstärke enthalten ist, können Allergiker dieses nicht zu sich nehmen. Unsere Lieblingsmenüs für Kinder enthalten keine glutenfreie Weizenstärke und sind daher auch für Weizenallergiker geeignet.
Bei einer Gluten- bzw. Weizensensitivität hingegen besteht eine Überempfindlichkeit gegenüber Gluten oder bestimmten Weizeninhaltsstoffen. Allerdings wird bei dieser Art der Glutenunverträglichkeit keine Zöliakie oder Weizenallergie diagnostiziert.
Bei allen Arten der Glutenunverträglichkeit ist eine grundlegende Ernährungsumstellung und somit der Verzicht auf glutenhaltige Lebensmittel notwendig.

Was kann man mit Zöliakie essen?

Für Betroffene gibt es mittlerweile viele Ersatzprodukte, die glutenfrei sind. Um Gluten allerdings ersetzen zu können braucht es mindestens zwei, häufiger aber vier zusätzliche Zutaten. Mehl und Stärke können beispielsweise durch Buchweizen, Amaranth oder Quinoa ersetzt werden. Als glutenfreie Bindemitteln können Kartoffeln oder Mais dienen. 
Frisches Obst und Gemüse (in unverarbeitetem Zustand) ist von Natur aus glutenfrei, ebenso wie unverarbeitete Nusssorten und Mandeln oder Leinsamen. 
Glutenfreie Lebensmittel müssen außerdem immer von glutenhaltigen getrennt aufbewahrt werden, sodass die Kontamination ausgeschlossen werden kann. Zudem sollten Betroffene darauf achten, dass Teller, Messer, Toaster und ähnliches frei von glutenhaltigen Mehl- oder Brotrückständen sind.