Wir benutzen Cookies um unsere Website und Dienstleistungen stetig zu verbessern. Wenn Sie diese Website benutzen, zeigen Sie sich automatisch mit der Nutzung von Cookies einverstanden. Weitere Informationen zum Datenschutz.
Fortsetzen

Leckere Menüs, bequem bestellt, tiefkühlfrisch geliefert

Was Glutenunverträglichkeit ist und was Sie beachten müssen!

Was ist Glutenunverträglichkeit?

Gluten ist das Klebereiweiß, welches in den Getreidearten Weizen, Gerste, Dinkel, Roggen, Hafer, Grünkern, Triticale und Kamut vorkommt. Als Folge einer Überempfindlichkeit gegen Gluten kommt es zu einer chronischen Dünndarmerkrankung mit einer Schädigung der Darmschleimhaut. Die Schädigung der Darmschleimhaut hat zur Folge, dass Nährstoffe nur noch vermindert aufgenommen werden können und dadurch verschiedene Mangelerscheinungen entstehen. Der Grad der Schädigung und somit auch die verminderte Nährstoffaufnahme können unterschiedlich ausgeprägt sein. Die Symptome der Zöliakie können zusammen oder einzeln auftreten. Zu Ihnen gehören: Appetitlosigkeit, aufgeblähter Bauch, Durchfall, Bauchschmerzen, aber auch Wesensveränderungen und Gedeihstörungen bei Kindern.

Weitere Arten der Glutenunverträglichkeit

Im Kindesalter steht häufig Weizen auf der Liste der Hauptallergieauslöser, allerdings klingt die Weizenallergie bis zum Teenageralter oft wieder ab. In Europa leiden etwa 0,3% aller Kinder unter 5 Jahren an einer Weizenallergie. 
Bei ihrer Ernährung achten Weizenallergiker auf das Siegel „glutenfrei“. Sobald in den Produkten allerdings glutenfreie Weizenstärke enthalten ist, können Allergiker dieses nicht zu sich nehmen. Unsere Menüs enthalten keine glutenfreie Weizenstärke und sind daher auch für Weizenallergiker geeignet.

Bei einer Gluten- bzw. Weizensensitivität hingegen besteht eine Überempfindlichkeit gegenüber Gluten oder bestimmten Weizeninhaltsstoffen. Allerdings wird bei dieser Art der Glutenunverträglichkeit keine Zöliakie oder Weizenallergie diagnostiziert.

Bei allen Arten der Glutenunverträglichkeit ist eine grundlegende Ernährungsumstellung und somit der Verzicht auf glutenhaltige Lebensmittel notwendig.

Was kann bei einer Glutenunverträglichkeit gegessen werden?

Für Betroffene gibt es mittlerweile viele Ersatzprodukte, die glutenfrei sind. Um Gluten allerdings ersetzen zu können, braucht es mindestens zwei, häufiger aber vier zusätzliche Zutaten. Mehl und Stärke können beispielsweise durch Buchweizen, Amaranth oder Quinoa ersetzt werden. Als glutenfreie Bindemitteln können Kartoffeln oder Mais dienen. 
Frisches Obst und Gemüse (in unverarbeitetem Zustand) ist von Natur aus glutenfrei, ebenso wie unverarbeitete Nusssorten, Mandeln oder Leinsamen. 
Glutenfreie Lebensmittel müssen außerdem immer von glutenhaltigen Lebensmitteln getrennt aufbewahrt werden, sodass eine Kontamination ausgeschlossen werden kann. Zudem sollten Betroffene darauf achten, dass Teller, Messer, Toaster o.Ä. und ähnliches frei von glutenhaltigen Mehl- oder Brotrückständen sind.